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Wer raucht, erhöht sein Risiko an Diabetes zu erkranken

Derzeit rauchen 20,8 Prozent der Frauen und 27,0 Prozent der Männer ab 18 Jahren in Deutschland zumindest gelegentlich. Wer raucht, setzt sich vielen ernstzunehmenden Gesundheitsrisiken aus. Rauchen ist die führende Ursache vorzeitiger Sterblichkeit, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 120.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Mit einem Rauchstopp kann das Risiko, aufgrund des Tabakkonsums zu erkranken, deutlich reduziert werden. Daran erinnert die BZgA anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2019.

„Für Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, ist Tabakkonsum gesundheitlich besonders problematisch.“

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA.

„Rauchen Menschen mit bereits bestehendem Diabetes Typ 1 oder Typ 2, erhöht der Konsum von Tabak die Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen zusätzlich. Der bei Diabetes erhöhte Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße ebenso wie das Rauchen. Die Gefahr, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, nimmt deutlich zu“, so Dr. med. Thaiss. Auch könne Rauchen umgekehrt die Entstehung von Diabetes begünstigen. Deshalb sei der konsequente Rauchstopp in jedem Falle eine wichtige Maßnahme, um Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes zu verhindern., führt Dr. med. Thaiss aus.

Die BZgA weist darauf hin: Nicht nur aktives Rauchen, sondern auch Passivrauchen habe einen negativen Einfluss auf die Entwicklung und den Verlauf einer Diabetes-Erkrankung. Menschen, die regelmäßig dem Tabakrauch anderer ausgesetzt seien, erkrankten auch häufiger an Diabetes als rauchfrei lebende Menschen.

BZgA bietet zahlreiche Rauchstopp-Angebote

Alle aufhörwilligen Raucherinnen und Raucher unterstützt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beim Rauchstopp, damit dieser mit höherer Wahrscheinlichkeit gelingt. Dafür bietet die BZgA qualitätsgesicherte Beratung und Begleitung an.

Ein Rauchstopp macht sich nicht nur für die Gesundheit bezahlt. Wer nicht mehr raucht, spart eine Menge Geld. Zum Weltnichtrauchertag können kostenfrei bei der BZgA rauchfrei-Spardosen bestellt werden, in denen das gesparte „Zigaretten-Geld“ gesammelt werden kann.

Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung unter der kostenfreien Servicenummer 0800 8313131, montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr; freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Online-Ausstiegsprogramm mit Informationen und täglicher E-Mail unter www.rauchfrei-info.de und persönlicher Unterstützung durch die Online-Mentoren „Rauchfrei-Lotsinnen und -Lotsen“ http://www.rauchfrei-info.de/community/ueberblick-der-rauchfrei-lotsen/

Gruppenkurs „Rauchfrei Programm“ Informationen zum Kursangebot, zu Anbietern vor Ort und den Möglichkeiten der anteiligen Kostenerstattung durch die Krankenkassen gibt es unter: www.rauchfrei-programm.de

Mehr unter www.rauchfrei-info.de


Quelle: BZgA

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