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Prüfen, Rufen, Drücken: So geht die Wiederbelebung

Wie eine Laienreanimation ablaufen sollte, zeigt eine neue Infokarte für die Brieftasche, die kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bestellt werden kann. Mit dieser Kurz-Anleitung im praktischen Scheckkartenformat will das bei der BZgA angesiedelte Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) auf die Bedeutung der Laienreanimation aufmerksam machen.

So funktioniert die Wiederbelebung

Bildnachweis: BZgA

Aktuell erleiden hierzulande mehr als 50.000 Menschen pro Jahr einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Doch nur in 42 Prozent der Fälle beginnen Laien vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen – dabei können diese die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand verdoppeln bis verdreifachen.

Quelle: BZgA

Wichtige Multiplikatoren wie Hausärztinnen und Hausärzte, aber auch sonstige am Thema interessierte Multiplikatoren, können bei der BZgA zudem kostenlose Aufsteller mit jeweils 30 Infokarten zum Thema „Wie funktioniert Wiederbelebung“ bestellen. Auf den Plastikkarten findet sich eine leicht verständliche Infografik, die die wichtigsten Handgriffe zur Wiederbelebung erläutert.

Weitergehende Informationen vermittelt die ebenfalls kostenlose Broschüre „Wie funktioniert Wiederbelebung?“. Neben der Handlungsanleitung „Prüfen! Rufen! Drücken!“ informiert sie über aktuelle Statistiken und beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema.

Die Scheckkarte „Du kannst Leben retten“, das Aufsteller-Set und die Broschüre „Wie funktioniert Wiederbelebung?“ können kostenlos bestellt werden unter https://www.bzga.de/infomaterialien/wiederbelebung/, per Mail: order(at)bzga.de oder Fax: 0221/8992257.