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Mit dem Fahrrad durch den Frühling

Die Temperaturen werden immer besser, die Bäume und Pflanzen blühen, der Frühling kommt. Trotzdem fahren noch knapp zwei Drittel aller Bundesbürger mit dem Auto zur Arbeit, zum Einkaufen, oder zum Sport – trotz gutem Wetter und kurzer Wege. Dabei ist Fahrradfahren das perfekte Allround-Training.

Allround-Training auf dem Rad

Der Körper kommt durch Radfahren in Schwung, wodurch vor allem unser Herz-Kreislauf-System profitiert. Der Stoffwechsel wird gestärkt und die Gesäß- und Beinmuskulatur wird aktiv trainiert. Bei größeren Strecken, auch wenn langsam gefahren wird, profitiert zudem die Ausdauer. Es gilt: Je öfter, desto besser. „Schon vergleichsweise kurze Strecken mit dem Fahrrad, wie etwa ins Büro oder zum Einkaufen, können so manchen Sportmuffel aus dem Winterschlaf erwecken. Denn regelmäßige Bewegung an der frischen Luft macht bereits in kleinen Dosen von Tour zu Tour fitter“, sagt Klaus Möhlendick, Diplom-Sportwissenschaftler bei der Barmer. Der größte Vorteil des Fahrradfahrens gegenüber anderen Sportarten liegt in der Belastung der Gelenke. Denn durch die Verteilung des eigenen Gewichts auf den Sattel, den Lenker und die Pedale schont man seine Gelenke, am stärksten die Kniegelenke.

Das richtige Fahrrad

Welches Fahrrad die richtige Wahl für Sie ist, kommt immer ganz auf die Begebenheiten an. Bewegen Sie sich oft im städtischen Raum? Dann ist ein City- oder Hollandrad ideal für Sie. Es bietet viel Komfort, erzielt dafür aber keine hohen Geschwindigkeiten. Wenn Sie viel auf dem Land unterwegs sind, ist ein Trekkingrad die richtige Lösung für Sie. Der Vorteil: Mit dem Trekkingrad lassen sich lange Strecken gut bewältigen. Durch eine gute Stabilität bieten sich die Räder zudem für Einkäufe an. Wer es sportlich möchte, greift am besten zum Rennrad oder Mountainbike. Mit dem Rennrad können Sie auf asphaltierten Wegen hohe Geschwindigkeiten erzielen und an Ihre Grenzen gehen. Das Mountainbike lässt Sie auch holpriges Gelände überwinden. Zudem gibt es eigens angelegte Strecken, welche sportlich anspruchsvoll sein können.

Wenn Sie Ihr richtiges Fahrrad gefunden haben, sollten Sie auf die Art des Sattels achten. Probieren Sie ruhig mehrere Modelle aus. Wenn Sie einen angenehmen Sattel gefunden haben, stellen Sie ihn so ein, dass Sie mit der Ferse des durchgestreckten Beines die nach unten gestellte Pedale erreichen können. Das ist am besten für die Gelenke und Sie schöpfen die volle Kraft aus Ihren Beinen.

Abwechslungsreiche Radtouren durch Nordrhein-Westfalen finden Sie z.B. beim Tourismus NRW e.V oder ADFC.


Quelle: BARMER

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