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Leere Büros in NRW – Krankenstand steigt

Laut einer Auswertung der BARMER Krankenkasse gab es im Jahr 2018 mehr Krankmeldungen in Nordrhein-Westfalen. „Der Krankenstand ist um mehr als drei Prozent auf 4,9 Prozent gestiegen. An einem durchschnittlichen Tag im Jahr 2018 waren etwa 462.000 Erwerbstätige in NRW krankgeschrieben“, sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der BARMER.

Mehr Krankmeldungen durch Grippe

Etwa 17,9 Tage fiel eine Erwerbsperson 2018 durchschnittlich krank bei der Arbeit aus. „Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Fehlzeiten um einen halben Tag. Für das Plus dürfte die starke Grippe- und Erkältungswelle ausschlaggebend gewesen sein“, erläutert Beckmann.

Gelsenkirchener wegen Grippe am längsten krankgeschrieben

Die Grippe- und Erkältungswelle hatte NRW vergangenes Jahr unterschiedlich stark im Griff: Gelsenkirchener waren deswegen mit 3,1 Tagen am längsten krankgeschrieben. Menschen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagener blieben knapp drei Tage wegen Atemwegserkrankungen zuhause. Am kürzesten wegen Grippe oder einer Erkältung krankgemeldet waren Erwerbstätige aus den Kreisen Borken (ca. 2,1 Tage) und Coesfeld (2,2 Tage) sowie Bonn (ebenfalls 2,2 Tage).

Hintergrund zur Auswertung

Krankenkassen erhalten Informationen zur Arbeitsunfähigkeit für Personen, die Anspruch auf Krankengeld haben. Dazu zählen sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigte und Arbeitslosengeld-I-Empfänger. Sie bilden die Gruppe der Erwerbspersonen. Die Daten aus dem BARMER Gesundheitsreport sind alters- und geschlechtsspezifisch standardisiert. Sie gelten damit kassenübergreifend für alle Erwerbstätigen in NRW.


Quelle: BARMER

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