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Heute schon genug getrunken?

NRW trinkt zu wenig. Das ist das Fazit einer Forsa-Studie im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Der menschliche Körper besteht zu etwa 60 Prozent aus Wasser. Damit dieser Wert stabil bleibt und der Körper funktioniert, muss der Mensch trinken. Doch genau das schaffen viele Menschen nicht im ausreichenden Maße. Woran liegt das?

Trinken ist lebenswichtig – nicht nur bei der aktuellen Hitzewelle. Rund 34 Prozent der Erwachsenen nimmt weniger als die empfohlene Mindestmenge von 1,5 Litern Flüssigkeit zu sich. Das besagt die aktuelle Forsa-Studie „Trink Was(ser), Deutschland!“ im Auftrag der TK.

NRW trinkt zu wenig

Deutlich werden auch regionale Unterschiede beim Trinkverhalten: Auf dem letzten Platz im Ranking der Wenigtrinker ist Nordrhein-Westfalen (NRW) mit 39 Prozent. In Bayern und Baden-Württemberg verfehlen nur 27 bzw. 26 Prozent der Menschen die empfohlene Trinkmenge.

Berufstätige trinken noch weniger

Über die Hälfte der Berufstätigen (52 Prozent) vergisst im stressigen Arbeitsalltag genug zu trinken. Die Gründe dafür sind vielfältig: Keine Zeit, keinen Durst oder der damit verbundene häufigere Gang zur Toilette. Aber schon ein geringer Wassermangel im Körper kann zu gesundheitlichen Einschränkungen, Erschöpfung und mangelnder Konzentrationsfähigkeit führen.

„Stress im Job spiegelt sich offensichtlich auch im Trinkverhalten wider“, so Ulrich Alder von der TK-Landesvertretung in NRW. Arbeitgeber sollten ausreichendes und regelmäßiges Trinken zum Thema zu machen. „Unser Leitungswasser ist ein hervorragender Durstlöscher – und die Qualität stimmt auch“, so Adler. Er rät: „Am besten regelmäßig über den ganzen Tag verteilt kleinere Mengen Flüssigkeit zu sich nehmen. Nur zu den Mahlzeiten trinken, ist eindeutig zu wenig.“

Also – heute schon genug getrunken?


Quelle: Techniker Krankenkasse

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