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Diagnose Parkinson – Was nun?

Am 16. Oktober 2019 findet ein Vortragsabend in Moers statt, der Parkinson-Patienten und ihren Angehörigen Hilfestellung geben soll. Hierzu laden Die Pflege GmbH und die Parkinson-Selbsthilfegruppen Xanten, Sonsbeck, Alpen, Rheinberg, Kamp- Lintfort, Neukirchen-Vluyn sowie Moers ein.

Immer mehr Mitbürger trifft die Diagnose Parkinson. Mit ca. 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr gehört Parkinson zur häufigsten neurodegenerativen Erkrankung in Deutschland und trifft meistens 50 bis 75-jährige Menschen, aber auch immer mehr jüngere Personen.

Erste Anzeichen der Erkrankung sind oft schon viele Jahre bevor die bekannten Symptome auftreten, bemerkbar. Dennoch dauert es oft einige Zeit, in der Erkrankte von Arzt zu Arzt gehen, bis die Diagnose „Parkinson“ gestellt wird. Der Patient und die Angehörigen sind zunächst schockiert, wollen es nicht glauben, wissen nicht was die Diagnose genau bedeutet. Nun muss man sich mit einer Erkrankung auseinandersetzen, die man alten Menschen zugeordnet hatte.

Parkinson in Schach halten

Bei Parkinson wird der Botenstoff Dopamin für die Beweglichkeit der Muskulatur nicht mehr produziert und es sterben Gehirnzellen ab. Trotz aller Forschungsbemühungen ist die Erkrankung bis heute noch nicht heilbar. Die Symptome der Krankheit können aber durch eine optimale Medikamenteneinstellung und Bewegung abgeschwächt werden.

Am 16. Oktober 2019 wird der Vortragsabend im Rahmen der 5. Kulturreihe von “Die Pflege“ Parkinson- Patienten und Angehörigen Hilfestellung geben.

Veranstaltungsort: Die Pflege privater Pflegedienst GmbH Moers, Eurotec-Ring 15- 19, 18.00 bis ca. 21.00 Uhr (mit Abendimbiss)

Anmeldung telefonisch 02841 93456 oder per Mail: pressestelle@die-pflege.com

VORTRÄGE

„Diagnose Parkinson. Was nun? – Fragen und Antworten für Betroffene und Angehörige

18.05 Uhr Diagnose Parkinson, alles vorbei? Fragen, Ängste und was kann und muss ich tun um meine Lebensqualität solange wie möglich zu erhalten; Vortrag aus der Sicht des Parkinson-Patienten dPV Parkinson-Selbsthilfegruppenmitglied Detlev Friedriszik, der seit 13 Jahren mit der Diagnose Parkinson lebt

18.35 Uhr Wie erkenne ich Parkinson und wie kann mir der Hausarzt oder Neurologe helfen damit umzugehen. Ein Gespräch mit dem niedergelassen Neurologen Ralf Berkenfeld

19.10 Uhr Verdacht auf Parkinson – wie kann die Neurologische Klinik helfen. Von der Erstbehandlung bis zur Komplextherapie. Vorstellung des neuen Chefarztes der Neurologie des St.Josef – Krankenhauses Moers, Prof. Dr. med. Stefan Isenmann

19.45 Solange wie möglich betreut zu Hause. Wie kann ein Pflegedienst helfen, „ Die Pflege“ Frau Birgit Kessler


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